Während der Sommerferien ist unser Sekretariat in folgenden Zeiträumen jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr persönlich und telefonisch erreichbar:
30.07. bis 07.08.
31.08. bis 11.09.
Außerhalb dieser Zeiten ist das Sekretariat nicht besetzt. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie dem gesamten Kollegium erholsame Sommerferien!
Der Blockplan für das Schuljahr 2026/27 ist nun online verfügbar. Er umfasst die Berufsschulklassen der Heinrich-Wieland-Schule in den Abteilungen Elektrotechnik & Informationstechnik sowie Metalltechnik. Mit dem Blockplan können Schülerinnen und Schüler bereits jetzt einsehen, an welchen Wochentagen sie im kommenden Schuljahr Unterricht an der Berufsschule haben – und ihre Zeit im Betrieb oder an der Schule entsprechend planen.
Volle Halle, lautstarke Unterstützung von den Rängen und jede Menge packende Spiele: Das traditionelle Fußballturnier der Heinrich-Wieland-Schule verwandelte die Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule am 21. Juli 2026 erneut in einen Treffpunkt für Sportbegeisterte aus der gesamten Schulgemeinschaft.
16 Mannschaften aus allen Abteilungen der Schule kämpften mit großem Einsatz um den Turniersieg. Die Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten zahlreiche spannende, emotionsgeladene und teilweise hochklassige Begegnungen, bei denen Teamgeist, Fairness und sportlicher Ehrgeiz im Mittelpunkt standen.
Für besondere Begeisterung sorgte das Lehrerteam, das gemeinsam mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern der Heinrich-Wieland-Schule auflief und sich den Herausforderungen auf dem Spielfeld stellte.
Am Ende durfte sich die Klasse 1BFE1 über den verdienten Turniersieg freuen und den Siegerpokal in Empfang nehmen.
Das Siegerteam der 1BFE1
Auch abseits des Spielfelds war bestens für das Wohl aller gesorgt: Die TG12 versorgte Spielerinnen, Spieler und Zuschauer mit Hot Dogs, frisch gebackenen Waffeln und erfrischendem Wassereis.
Ein besonderer Dank gilt dem Schiedsrichterteam, das alle Partien mit viel Übersicht und Fingerspitzengefühl leitete und so zu einem jederzeit fairen und reibungslosen Turnierverlauf beitrug. Ebenso bedanken wir uns bei allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieser gelungenen Schulveranstaltung beigetragen haben.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste HWS-Fußballturnier!
Am 17. Juli 2026 nahm der Global Studies-Kurs von Herrn Beyerle an der 13. Nordbadischen Debating Competition an der Handelslehranstalt Bruchsal teil. In insgesamt zwei Debatten auf Englisch stellten die Schülerinnen und Schüler ihr sprachliches Können, ihre Argumentationsfähigkeit und ihr souveränes Auftreten unter Beweis.
Neben einer vorbereiteten Debatte mussten sich die Teams auch einer sogenannten Impromptu Debate stellen. Hier erfuhren die Teilnehmenden das Debattenthema erst vor Ort und hatten lediglich 50 Minuten Vorbereitungszeit, um gemeinsam eine überzeugende Strategie und Reden zu entwickeln.
Nach einer knappen Niederlage in der ersten Debatte gelang in der zweiten Runde ein überzeugender Sieg. Besonders bemerkenswert ist diese Leistung, da die Heinrich-Wieland-Schule als einziges Technisches Gymnasium unter den teilnehmenden Wirtschaftsgymnasien vertreten war. Zudem bestand das Team ausschließlich aus Schülerinnen und Schülern der Eingangsklasse, die erstmals an einem Debating-Wettbewerb teilnahmen.
Für großartige Unterstützung sorgten zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Eingangsklassen des Technischen Gymnasiums sowie ehemalige Global-Studies-Schülerinnen und -Schüler, die das Team den gesamten Tag über begleiteten und anfeuerten. Ein herzlicher Dank gilt außerdem Herrn Kleins, der die Gruppe als Begleitperson unterstützte.
Nach diesem erfolgreichen Debüt richtet sich der Blick bereits nach vorne: Der 14. Nordbadische Debating Competition findet 2027 in Heidelberg statt – vielleicht klappt es dann ja sogar mit dem ganz großen Wurf.
Am 06.07.26 und 07.07.26 fanden an unserem Technischen Gymnasium die mündlichen Abiturprüfungen statt. 59 Schülerinnen und Schüler schlossen erfolgreich ab und durften sich über ihre guten Leistungen freuen. Zu einem Jahrgangs-Gesamtschnitt von 2,4 bei gleich zweimal der Traumnote 1,0 gratulieren Schulleitung, Abteilungsleitung und das Kollegium recht herzlich.
Wir wünschen unseren Absolventinnen und Absolventen alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg.
Neue Zugangsvoraussetzungen für die Fachschule für Technik an der Heinrich-Wieland-Schule
Gute Nachrichten für alle, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten: Ab sofort entfällt an der Heinrich-Wieland-Schule die bisher erforderliche 18-monatige Berufstätigkeit als Zugangsvoraussetzung für die Fachschule für Technik.
Damit wird der Einstieg in die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker bzw. zur staatlich geprüften Technikerin deutlich einfacher und schneller möglich.
Unsere Fachrichtungen
Die Fachschule für Technik bietet folgende Schwerpunkte an:
Automatisierungstechnik / Mechatronik
Metalltechnik
Jetzt für das Schuljahr 2026/2027 bewerben
Für das Schuljahr 2026/2027 sind noch freie Plätze verfügbar.
Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und starten Sie Ihre berufliche Weiterbildung an der Heinrich-Wieland-Schule.
Du hast deine Ausbildung in der Tasche und schon erste Berufserfahrung gesammelt – aber du willst mehr? Mehr Verantwortung, mehr Wissen, bessere Perspektiven? Dann ist die Weiterbildung zum Techniker für Automatisierungstechnik/Mechatronik an der Heinrich-Wieland-Schule (HWS) in Pforzheim genau das Richtige für dich.
Die zweijährige Vollzeitausbildung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Elektronik, Informationstechnik und Metalltechnik. Sie baut auf deiner Ausbildung und Berufserfahrung auf und bereitet dich gezielt auf Aufgaben im mittleren betrieblichen Funktionsbereich vor – also genau dort, wo Technik, Organisation und Verantwortung zusammenkommen. Dabei lernst du nicht nur fachlich dazu, sondern entwickelst auch die Fähigkeit, komplexe Probleme zu analysieren und Lösungen strukturiert umzusetzen.
Ein Beispiel aus der Praxis ist Daniel. Er ist 31 Jahre alt und hat ursprünglich eine Ausbildung als Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme gemacht. Seine Motivation für die Weiterbildung beschreibt er so:
„In meinem Berufsleben habe ich gemerkt, dass man oft an den Schnittstellen von Mechanik und Elektrotechnik arbeitet. Genau deshalb fand ich die Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Mechatronik besonders spannend.“
Und warum die HWS? Ganz klar: „Die HWS ist eine der wenigen Schulen im Umkreis, die das in Vollzeit und ohne Schulgebühren anbietet.“ Ein wichtiger Punkt – denn seit dem Schuljahr 2023/24 ist der Besuch der Fachschule kostenfrei.
Der Unterricht beginnt zunächst mit den Grundlagen – und das ist auch notwendig. „Zu Beginn ist es schon eher theoretisch, weil erstmal die Basics sitzen müssen“, sagt Daniel. Darauf baut alles Weitere auf: Inhalte wie Automatisierungstechnik, Mechatronik, Informationstechnik und technische Kommunikation greifen ineinander und werden Schritt für Schritt vertieft. Ergänzt wird das Ganze durch betriebswirtschaftliche Inhalte und Kommunikationskompetenzen – Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle spielen.
Auch die Ausstattung der Schule bietet eine starke Grundlage für praxisnahes Lernen. Zur Verfügung stehen unter anderem moderne Metallwerkstätten, CAD-Arbeitsplätze, CNC-Fräsmaschinen sowie Elektroniklabore. Zusätzlich ist eine Industrie-4.0-Produktionsanlage vorhanden, die Einblicke in moderne Fertigungsprozesse ermöglicht.
Im Unterricht wird viel Wert auf anwendungsbezogenes Arbeiten gelegt. So wird beispielsweise mit Siemens-SPS-Systemen gearbeitet, die in der Industrie weit verbreitet sind. In den Elektrolaboren werden Messungen durchgeführt, um elektrotechnische Grundlagen praktisch nachzuvollziehen und zu vertiefen, und es werden auch eigene SPS-Systeme aufgebaut. Darüber hinaus spielt Programmierung eine wichtige Rolle – unter anderem auch mit Python, was zusätzliche Perspektiven eröffnet.
Aber nicht nur die technischen Inhalte zählen: Im Fach „Betriebliche Kommunikation“ arbeitest du auch an Präsentationen und lernst, deine Ergebnisse klar und verständlich darzustellen. Das hilft dir besonders im Hinblick auf die Technikerarbeit – also deine Abschlussarbeit –, die du im Laufe der Weiterbildung erstellst und präsentierst.
Wie sieht der Alltag aus? Der Vollzeitunterricht sorgt für eine klare Struktur, ähnlich wie ein normaler Arbeitstag.
„Das lässt sich gut mit dem Privatleben vereinbaren“, sagt Daniel, „aber man muss schon einplanen, dass man auch nachmittags oder abends nochmal lernt.“
Klar ist: Die Weiterbildung fordert Einsatz. „Ich dachte am Anfang, das wird gut machbar – aber der Aufwand ist schon höher, als ich erwartet habe“, erzählt Daniel. Gerade in intensiven Phasen ist Durchhaltevermögen gefragt. Gleichzeitig hebt er hervor: „Durch die Unterstützung in der Klasse und die praxisnahen Inhalte ist es auf jeden Fall machbar.“
Am Ende steht ein Abschluss mit echten Perspektiven: Du wirst „Staatlich geprüfter Techniker / Staatlich geprüfte Technikerin“ und erhältst zusätzlich die Fachhochschulreife sowie den Titel „Bachelor Professional“. Damit eröffnen sich dir viele Möglichkeiten – im Beruf, in der Weiterbildung oder auch im Studium.
Auch die finanzielle Seite ist für viele ein wichtiger Punkt. Neben eigenen Rücklagen gibt es mit dem Aufstiegs-BAföG eine attraktive Möglichkeit der Förderung, die dich während der Weiterbildung finanziell unterstützt und den Schritt in die Vollzeitqualifikation deutlich erleichtert.
Und noch ein wichtiger Hinweis aus der Praxis: „Kümmert euch rechtzeitig um eine Stelle für die Technikerarbeit!“ – denn diese ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung.
Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ich würde die Weiterbildung allen empfehlen, die sich weiterentwickeln wollen, neue Herausforderungen suchen und ihr Wissen breiter aufstellen möchten.“
Wenn du also bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen, dein Wissen zu erweitern und dir neue berufliche Möglichkeiten zu eröffnen, dann ist die Fachschule für Technik an der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim eine starke Wahl.
Ein vertrautes Umfeld, viele Erinnerungen und ein besonderes Wiedersehen: Wimsheims Bürgermeister Mario Weisbrich kehrte kürzlich an seine frühere Schule, die Heinrich-Wieland-Schule, zurück.
Hier legte er einst selbst den Grundstein für seinen beruflichen Weg – zunächst in der Zweijährigen Berufsfachschule, später im Technischen Gymnasium. Nun stand er auf der anderen Seite und berichtete den aktuellen Schülerinnen und Schülern aus seinem Berufsalltag.
Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts gab Weisbrich spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben eines Bürgermeisters und die Arbeit einer Gemeinde. Dabei ging es nicht nur um politische Abläufe und Verantwortung, sondern auch um persönliche Erlebnisse aus seiner mittlerweile 16-jährigen Amtszeit. Mit einer Mischung aus Humor und Offenheit erzählte er von kuriosen Begegnungen, aber auch von herausfordernden und nachdenklichen Momenten.
Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war groß, und es entwickelte sich ein lebendiger Austausch. Besonders beeindruckend: Erst im März wurde Weisbrich mit über 93 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt – ein starkes Zeichen des Vertrauens seiner Gemeinde.
Sein Besuch zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und verantwortungsvoll kommunalpolitisches Engagement sein kann – und dass der Weg dorthin auch an der Heinrich-Wieland-Schule beginnen kann.
Am 14.4.26 unternahm die Klasse TG12 eine Exkursion zum Heizkraftwerk Pforzheim. Ziel des Besuchs war es, einen praxisnahen Einblick in die Energieerzeugung sowie in moderne Technologien der Strom- und Wärmeversorgung zu erhalten.
Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Mitarbeiter des Kraftwerks begrüßt und in einem kurzen Vortrag in die grundlegenden Funktionen der Anlage eingeführt. Dabei wurde erklärt, dass das Heizkraftwerk sowohl Strom als auch Fernwärme produziert. Dieses Verfahren wird als Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet und zeichnet sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad von bis zu etwa 95 % aus, wodurch Ressourcen effizient genutzt werden.
Im weiteren Verlauf erhielten die Schüler eine Führung durch verschiedene Bereiche der Anlage. Besonders beeindruckend war die Besichtigung der großen Kessel- und Turbinenanlagen, in denen mechanische Energie in elektrische Energie und Wärme umgewandelt wird. Die Klasse konnte beobachten, wie unterschiedliche Energieträger wie Erdgas und Biomasse eingesetzt werden. Biomasse, beispielsweise in Form von Altholz, gilt dabei als vergleichsweise umweltfreundlich, da nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie zuvor beim Wachstum der Pflanzen gebunden wurde.
Besonders interessant für die Klasse war die Bedeutung der Anlage für die Stadt Pforzheim. Das Heizkraftwerk versorgt einen großen Teil der Haushalte mit Fernwärme und trägt erheblich zur regionalen Energieversorgung bei. Dadurch wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie wichtig solche zentralen Anlagen für die Infrastruktur und den Alltag der Bevölkerung sind.
Abschließend bot sich die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Themen wie Umweltbelastung, Zukunft der Energieversorgung und berufliche Möglichkeiten im Bereich Energietechnik standen dabei im Vordergrund.
Der Besuch im Heizkraftwerk war für die Klasse TG12 eine lehrreiche Erfahrung. Die Exkursion ermöglichte es, theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit praktischen Eindrücken zu verknüpfen und ein besseres Verständnis für moderne Energiegewinnung und deren Herausforderungen zu entwickeln.