Stratoflight – Ein Dossier eines erfolgreichen Projekts





Stratoflightprojekt in der Landesschau des SWR

Über das Projekt wurde nun auch in der Landesschau des SWR berichtet. Sie finden den Beitrag ab Minute 16:47.


Nach dem ersten Startversuch berichtet auch der SWR über das Stratoflightprojekt an der HWS als Artikel.


Weitere Artikel und Materialien über das Projekt:



Stratoflightprojekt-Tippspiel: Wir haben eine Gewinnerklasse

Über 100 Tipps wurden von 14 Klassen abgegeben! Zu tippen waren die Distanz zwischen Abflugort (bei der Heinrich-Wieland-Schule) und dem Ort der Landung in Luftlinie sowie die maximale Flughöhe und die Himmelsrichtung des Orts der Landung aus Sicht der Heinrich-Wieland-Schule.

Am nächsten an der tatsächlichen Distanz zwischen Start- und Landeort war ein Tipp der 6TG-9.

Mit einer sensationell kleinen Abweichung von nur 0,12 % von der tatsächlichen Flughöhe setzte sich die TG 11-4 an die Spitze der Bestenliste der Flughöhen-Tipps. Die Himmelsrichtung des Ortes der Landung als Tie-Breaker ergab als offizielle Gewinner-Klasse des Stratosphärentippspiels:

die Klasse TG 11-4!

Das Team Stratosphärenflug gratuliert herzlich und wird noch vor den Sommerferien feierlich den Preis übergeben!

Moritz Knau | Fachbereich Chemie

Stratoflightprojekt erfolgreich – HWS auf über 33 Tausend Metern

Es ist vollbracht!

Die Schüler*innen der chemischen Laborübungen haben erfolgreich ihren Wetterballon mit Messsonde und Faultier als Maskottchen gestartet, per GPS verfolgt und geborgen. Es war jedoch nicht ganz einfach.

Die Sonde kurz vor dem Start

Nach dem verpatzten Startversuch am 19.07.2022 konnte in Rekordzeit ein neuer Ballon besorgt und alles für einen zweiten Startversuch vorbereitet werden.

Am 22.07.2022 fanden sich Schüler*innen und Lehrer*innen erneut auf dem Sportplatz des F.C. Fatihspor Pforzheim ein, der das Stratoflight-Projekt der Eingangsklasse freundlicherweise durch die Nutzung des Platzes unterstützte.



Dann begann die Startprozedur: Der Ballon wurde mit Ballongas befüllt, vorsichtig in die Senkrechte überführt, an Fallschirm und Sonde befestigt und dann mit einer Startleine Stück für Stück aufgelassen.

Mit einem Countdown von zehn auf null startete der Wetterballon unter Jubel und tobendem Applaus samt Sonde und Faultier in Richtung Stratosphäre.

Nach einer kurzen Atempause für das Projektteam ging es dann auch schon los. Die Sonde musste verfolgt und geborgen – im Projektteam hieß es liebevoll „gerettet“ – werden. Eine kleine Mannschaft machte sich mit dem Auto auf den Weg, ein Filmteam des SWR im Schlepptau. Nach fast 5,5 Stunden meldeten beide GPS-Tracker: STOP! Die Sonde war gelandet. Über 112 km Luftlinie entfernt von ihrem Startort bei der Heinrich-Wieland-Schule. Nur mit kurzer Verzögerung traf das Sondenrettungs-Team ein, musste jedoch feststellen, die Sonde war auf einem Baum gelandet. Auf einem hohen Baum. Auf einem etwa 25 Meter hohen Baum!

Eine erste Begehung der Fundstelle und die schiere Höhe des Baumes schlossen Klettern aus. Das anschließeden Brainstorming brachte die Feuerwehr ins Spiel, doch auch die konnte nur mit 15 Metern Leiter bzw. Leiterwagen aufwarten. Es musste etwas Höheres her. Nach einiger Recherche und diversen verzweifelten Anrufen fand sich endlich die Rettung. Die Firma Beisel Arbeitsbühnen aus Eberbach rückte mit ihrer 30 m hohen Arbeitsbühne an und bot so die Lösung des Problems.

Aus zwei Dachlatten und einer Harke wurde eine provisorische Angel gebastelt und dann ging es los. In knapp 30 Metern Höhe wurde nach der Sonde gefischt.

Die Untenstehenden platzten fast vor Spannung, konnten sie doch nur miteifern und Tipps zurufen. Und wann war es soweit: Die Sonde war endlich aus schwindelerregender Höhe geborgen worden! Und was für Fotos sie geschossen hatte!

Es lässt sich also vermelden, dass das HWS-Faultier die Stratosphäre besucht hat und unbeschadet mit jeder Menge Messdaten und tollen Bildern zurückgekommen ist. Zusammenfassend lässt sich sagen: Ein tolles Projekt mit vielen kleinen und großen Herausforderungen, die die Schülerinnen und Schüler der Chemischen Laborübungen in der Eingangsklasse aber mit Bravour gemeistert haben!

Moritz Knau | Fachbereich Chemie

Stratoflightprojekt: Fehlstart? Lernanlass!

Leider musste das Stratosphärenflug-Team um Herrn Knau eine Niederlage einstecken. Der Ballon riss sich los von der Leine, mit der er am restlichen Gespann befestigt war, uns flog alleine davon. Messsonde und Fallschirm blieben dabei immerhin unbeschädigt.

Kurz vor dem Fehlstart: Hier kann man noch die Leine erkennen.
Nach Reisßen der Leine flog der Ballon alleine davon.

Aber wie Winston Churchill so schön sagte: „Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (natürlich übersetzt aus dem Englischen)

Zum Glück half Frau Kuntner spontan beim „Aufstehen“ und sicherte den Schüler*innen der Chemischen Laborübungen sofort finanzielle Unterstützung an, sodass noch in derselben Stunde ein neuer Ballon und zusätzliches Ballongas bestellt werden konnten.

Großer Andrang bei sehr heißem Wetter

Der zweite Startversuch ist voraussichtlich (vorausgesetzt der Ersatzballon kommt pünktlich an) am Freitag, 22.07.2022 gegen 9:45 Uhr Ortszeit. Im Anschluss wird es (erneut) ein kleines Fest mit Tippspiel mit großem Preis geben!

Also auf ein Neues und dieses Mal, mit etwas Glück, bis auf 40 Tausend Meter!

HWS will mit Stratoflight-Projekt in neue Sphären vordringen.

Wie ist die Atmosphäre unserer Erde aufgebaut? In welcher Höhe herrscht welche Temperatur? Wie der Luftdruck in 30˙000 m Höhe?

Mit genau diesen Fragen beschäftigen wir uns im Wahlfach Chemische Laborübungen der Eingangsklasse derzeit im Rahmen einer Unterrichtseinheit zur Atmosphärenchemie. Um sie zu beantworten und so mehr über den Aufbau unserer Erdatmosphäre zu lernen, planen wir ein Event, bei dem wir einen Wetterballon mit selbstgebauter Sonde (siehe Abb. oben) auf bis zu 40 Tausend Meter Höhe in die Stratosphäre schicken werden. Die Sonde wird neben Kameras auch Sensoren zur Bestimmung der Flughöhe, des Luftdrucks, der UV-Strahlung, der Luftfeuchtigkeit und vieler weiterer Messdaten enthalten.

Start ist am 19.07.2022 gegen 11 Uhr Ortszeit. Im Anschluss wird es ein kleines Fest mit Kuchenverkauf und Tippspiel mit großem Preis geben!

Nach dem Flug wird es hier Fotos und weitere Infos zum Verlauf des Projekts geben. Auch eine Auswertung der Flugdaten werden wir präsentieren. Also immer mal wieder auf der Homepage vorbeischauen!

Moritz Knau. Fachbereich Chemie

Vitrinen der Chemie und Biologie neu gestaltet

Die Vitrinen vor der Chemie und Biologie vor dem Raum A309 wurden von den diesjährigen Abiturient*innen komplett neugestaltet! Dazu mussten die Tapferen erst mal eine dicke Schicht Staub und Altlasten der letzten Jahrzehnte wegputzen. Dann wurde diskutiert, was in der neugestalteten Ausstellung zu sehen sein sollte.

Einige der bisherigen Ausstellungsstücke wie das Verbrennungszylinder-Modell schafften es wieder in die Vitrine, andere, besonders die verstaubten Gasentwickler der Vergangenheit, wurde eingemottet.

Ein ausgiebiger Gang durch die Sammlungen der Chemie und Biologie förderte weitere sehenswerte Ausstellungsstücke hervor. So sind nun neben den verschiedenen Entwicklungsstadien im Wachstum eines Frosches (von vorne wie von hinten) Bienenwaben, Schädel und Mineralien zu sehen.

Weiterhin findet sich original Schreibtischzubehör der Firma Dr. Theodor Wieland und neu sind Infos zu den Wahlpflichtfächern mit neuem Bildungsplan: Chemische Laborübungen inklusive Bildern aus dem diesjährigen Unterricht, Naturwissenschaftliches Experimentieren (NExt) und Seminarkurs NExt.

Moritz Knau

HWS überzeugt als Standort für Industriemechaniker

Am 18.05.2022 besucht der Bürgermeister des Dezernats III (u.a. für Bildung, Soziales und Sport) der Stadt Pforzheim, Frank Fillbrunn, die Heinrich-Wieland-Schule (HWS), um sich einen Eindruck von den getätigten Investitionen zu verschaffen.

Herr Fillbrunn erhält einen Einblick in den Einsatz der Anschaffungen im praxisorientierten Schulunterricht, insbesondere bei den Ausbildungsberufen Industriemechaniker und Werkzeugmechaniker.

Die HWS präsentiert die herausragenden Möglichkeiten des Standorts der beiden Ausbildungsberufe an einer modernen Schule.

Seitens der Abteilung Elektro- und Informationstechnik wird die neue Produktionsanlage Industrie 4.0 vorgestellt. An dieser Anlage kann realitätsgetreu eine Auftragsabwicklung von Auftragseingabe in das System bis zur Fertigstellung eines Produktes realisiert werden.

Die Abteilung Metalltechnik stellt vor allem die getätigten Anschaffungen vor. Hierbei handelt es sich unter anderem um Fräsmaschinen, Säulenbohrmaschinen, Montageeinheiten für Getriebe, Spritzgussmaschine, Erodiermaschine und eine CNC-Fräsmaschine.

Neue Corona-Regeln seit 04.04.22

Die Corona-Verordnung wurde mit Ablauf des 02. April 2022 angepasst. Das heißt: Ab kommenden Montag, dem 04.04.22 gelten an der HWS neue Regeln.

Lesen Sie dazu das Schreiben des Kultusministeriums:


Ein paar wichtige Eckpunkte aus dem Schreiben:

  • Die Maske ist neben dem Impfen der wirksamste Schutz. Deswegen ist es selbstverständlich möglich, die Maske freiwillig zu nutzen.
  • Schüler:innen sind weiterhin zweimal pro Woche und die Beschäftigten an jedem Präsenztag zu testen. (Ausnahmen)
  • Soweit die örtlichen Verhältnisse es zulassen, ist nach Möglichkeit ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten.