Neue Zugangsvoraussetzungen für die Fachschule für Technik an der Heinrich-Wieland-Schule
Gute Nachrichten für alle, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten: Ab sofort entfällt an der Heinrich-Wieland-Schule die bisher erforderliche 18-monatige Berufstätigkeit als Zugangsvoraussetzung für die Fachschule für Technik.
Damit wird der Einstieg in die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker bzw. zur staatlich geprüften Technikerin deutlich einfacher und schneller möglich.
Unsere Fachrichtungen
Die Fachschule für Technik bietet folgende Schwerpunkte an:
Automatisierungstechnik / Mechatronik
Metalltechnik
Jetzt für das Schuljahr 2026/2027 bewerben
Für das Schuljahr 2026/2027 sind noch freie Plätze verfügbar.
Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und starten Sie Ihre berufliche Weiterbildung an der Heinrich-Wieland-Schule.
Du hast deine Ausbildung in der Tasche und schon erste Berufserfahrung gesammelt – aber du willst mehr? Mehr Verantwortung, mehr Wissen, bessere Perspektiven? Dann ist die Weiterbildung zum Techniker für Automatisierungstechnik/Mechatronik an der Heinrich-Wieland-Schule (HWS) in Pforzheim genau das Richtige für dich.
Die zweijährige Vollzeitausbildung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Elektronik, Informationstechnik und Metalltechnik. Sie baut auf deiner Ausbildung und Berufserfahrung auf und bereitet dich gezielt auf Aufgaben im mittleren betrieblichen Funktionsbereich vor – also genau dort, wo Technik, Organisation und Verantwortung zusammenkommen. Dabei lernst du nicht nur fachlich dazu, sondern entwickelst auch die Fähigkeit, komplexe Probleme zu analysieren und Lösungen strukturiert umzusetzen.
Ein Beispiel aus der Praxis ist Daniel. Er ist 31 Jahre alt und hat ursprünglich eine Ausbildung als Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme gemacht. Seine Motivation für die Weiterbildung beschreibt er so:
„In meinem Berufsleben habe ich gemerkt, dass man oft an den Schnittstellen von Mechanik und Elektrotechnik arbeitet. Genau deshalb fand ich die Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Mechatronik besonders spannend.“
Und warum die HWS? Ganz klar: „Die HWS ist eine der wenigen Schulen im Umkreis, die das in Vollzeit und ohne Schulgebühren anbietet.“ Ein wichtiger Punkt – denn seit dem Schuljahr 2023/24 ist der Besuch der Fachschule kostenfrei.
Der Unterricht beginnt zunächst mit den Grundlagen – und das ist auch notwendig. „Zu Beginn ist es schon eher theoretisch, weil erstmal die Basics sitzen müssen“, sagt Daniel. Darauf baut alles Weitere auf: Inhalte wie Automatisierungstechnik, Mechatronik, Informationstechnik und technische Kommunikation greifen ineinander und werden Schritt für Schritt vertieft. Ergänzt wird das Ganze durch betriebswirtschaftliche Inhalte und Kommunikationskompetenzen – Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle spielen.
Auch die Ausstattung der Schule bietet eine starke Grundlage für praxisnahes Lernen. Zur Verfügung stehen unter anderem moderne Metallwerkstätten, CAD-Arbeitsplätze, CNC-Fräsmaschinen sowie Elektroniklabore. Zusätzlich ist eine Industrie-4.0-Produktionsanlage vorhanden, die Einblicke in moderne Fertigungsprozesse ermöglicht.
Im Unterricht wird viel Wert auf anwendungsbezogenes Arbeiten gelegt. So wird beispielsweise mit Siemens-SPS-Systemen gearbeitet, die in der Industrie weit verbreitet sind. In den Elektrolaboren werden Messungen durchgeführt, um elektrotechnische Grundlagen praktisch nachzuvollziehen und zu vertiefen, und es werden auch eigene SPS-Systeme aufgebaut. Darüber hinaus spielt Programmierung eine wichtige Rolle – unter anderem auch mit Python, was zusätzliche Perspektiven eröffnet.
Aber nicht nur die technischen Inhalte zählen: Im Fach „Betriebliche Kommunikation“ arbeitest du auch an Präsentationen und lernst, deine Ergebnisse klar und verständlich darzustellen. Das hilft dir besonders im Hinblick auf die Technikerarbeit – also deine Abschlussarbeit –, die du im Laufe der Weiterbildung erstellst und präsentierst.
Wie sieht der Alltag aus? Der Vollzeitunterricht sorgt für eine klare Struktur, ähnlich wie ein normaler Arbeitstag.
„Das lässt sich gut mit dem Privatleben vereinbaren“, sagt Daniel, „aber man muss schon einplanen, dass man auch nachmittags oder abends nochmal lernt.“
Klar ist: Die Weiterbildung fordert Einsatz. „Ich dachte am Anfang, das wird gut machbar – aber der Aufwand ist schon höher, als ich erwartet habe“, erzählt Daniel. Gerade in intensiven Phasen ist Durchhaltevermögen gefragt. Gleichzeitig hebt er hervor: „Durch die Unterstützung in der Klasse und die praxisnahen Inhalte ist es auf jeden Fall machbar.“
Am Ende steht ein Abschluss mit echten Perspektiven: Du wirst „Staatlich geprüfter Techniker / Staatlich geprüfte Technikerin“ und erhältst zusätzlich die Fachhochschulreife sowie den Titel „Bachelor Professional“. Damit eröffnen sich dir viele Möglichkeiten – im Beruf, in der Weiterbildung oder auch im Studium.
Auch die finanzielle Seite ist für viele ein wichtiger Punkt. Neben eigenen Rücklagen gibt es mit dem Aufstiegs-BAföG eine attraktive Möglichkeit der Förderung, die dich während der Weiterbildung finanziell unterstützt und den Schritt in die Vollzeitqualifikation deutlich erleichtert.
Und noch ein wichtiger Hinweis aus der Praxis: „Kümmert euch rechtzeitig um eine Stelle für die Technikerarbeit!“ – denn diese ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung.
Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ich würde die Weiterbildung allen empfehlen, die sich weiterentwickeln wollen, neue Herausforderungen suchen und ihr Wissen breiter aufstellen möchten.“
Wenn du also bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen, dein Wissen zu erweitern und dir neue berufliche Möglichkeiten zu eröffnen, dann ist die Fachschule für Technik an der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim eine starke Wahl.
Der Blockplan für das Schuljahr 2026/27 ist nun online verfügbar. Er umfasst die Berufsschulklassen der Heinrich-Wieland-Schule in den Abteilungen Elektrotechnik & Informationstechnik sowie Metalltechnik. Mit dem Blockplan können Schülerinnen und Schüler bereits jetzt einsehen, an welchen Wochentagen sie im kommenden Schuljahr Unterricht an der Berufsschule haben – und ihre Zeit im Betrieb oder an der Schule entsprechend planen.
Ein vertrautes Umfeld, viele Erinnerungen und ein besonderes Wiedersehen: Wimsheims Bürgermeister Mario Weisbrich kehrte kürzlich an seine frühere Schule, die Heinrich-Wieland-Schule, zurück.
Hier legte er einst selbst den Grundstein für seinen beruflichen Weg – zunächst in der Zweijährigen Berufsfachschule, später im Technischen Gymnasium. Nun stand er auf der anderen Seite und berichtete den aktuellen Schülerinnen und Schülern aus seinem Berufsalltag.
Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts gab Weisbrich spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben eines Bürgermeisters und die Arbeit einer Gemeinde. Dabei ging es nicht nur um politische Abläufe und Verantwortung, sondern auch um persönliche Erlebnisse aus seiner mittlerweile 16-jährigen Amtszeit. Mit einer Mischung aus Humor und Offenheit erzählte er von kuriosen Begegnungen, aber auch von herausfordernden und nachdenklichen Momenten.
Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war groß, und es entwickelte sich ein lebendiger Austausch. Besonders beeindruckend: Erst im März wurde Weisbrich mit über 93 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt – ein starkes Zeichen des Vertrauens seiner Gemeinde.
Sein Besuch zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig und verantwortungsvoll kommunalpolitisches Engagement sein kann – und dass der Weg dorthin auch an der Heinrich-Wieland-Schule beginnen kann.
Am 14.4.26 unternahm die Klasse TG12 eine Exkursion zum Heizkraftwerk Pforzheim. Ziel des Besuchs war es, einen praxisnahen Einblick in die Energieerzeugung sowie in moderne Technologien der Strom- und Wärmeversorgung zu erhalten.
Zu Beginn wurden die Schülerinnen und Schüler von einem Mitarbeiter des Kraftwerks begrüßt und in einem kurzen Vortrag in die grundlegenden Funktionen der Anlage eingeführt. Dabei wurde erklärt, dass das Heizkraftwerk sowohl Strom als auch Fernwärme produziert. Dieses Verfahren wird als Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet und zeichnet sich durch einen besonders hohen Wirkungsgrad von bis zu etwa 95 % aus, wodurch Ressourcen effizient genutzt werden.
Im weiteren Verlauf erhielten die Schüler eine Führung durch verschiedene Bereiche der Anlage. Besonders beeindruckend war die Besichtigung der großen Kessel- und Turbinenanlagen, in denen mechanische Energie in elektrische Energie und Wärme umgewandelt wird. Die Klasse konnte beobachten, wie unterschiedliche Energieträger wie Erdgas und Biomasse eingesetzt werden. Biomasse, beispielsweise in Form von Altholz, gilt dabei als vergleichsweise umweltfreundlich, da nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie zuvor beim Wachstum der Pflanzen gebunden wurde.
Besonders interessant für die Klasse war die Bedeutung der Anlage für die Stadt Pforzheim. Das Heizkraftwerk versorgt einen großen Teil der Haushalte mit Fernwärme und trägt erheblich zur regionalen Energieversorgung bei. Dadurch wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie wichtig solche zentralen Anlagen für die Infrastruktur und den Alltag der Bevölkerung sind.
Abschließend bot sich die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Themen wie Umweltbelastung, Zukunft der Energieversorgung und berufliche Möglichkeiten im Bereich Energietechnik standen dabei im Vordergrund.
Der Besuch im Heizkraftwerk war für die Klasse TG12 eine lehrreiche Erfahrung. Die Exkursion ermöglichte es, theoretisches Wissen aus dem Unterricht mit praktischen Eindrücken zu verknüpfen und ein besseres Verständnis für moderne Energiegewinnung und deren Herausforderungen zu entwickeln.
Die Fachschule für Technik mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik und Mechatronik (FTA) ist ein eigenständiger Bildungsgang der beruflichen Weiterbildung.
Wir, das Team der Heinrich-Wieland Schule, suchen zur Verstärkung unseres Kollegiums Informatiker*innen, Elektroniker*innen und Informationstechniker*innen als wissenschaftliche und technische Lehrkräfte (m/w/d).
Im Rahmen der dualen Ausbildung beschulen wir neben zahlreichen Elektronikberufen und Mechatronik auch Fachinformatik der Ausbildungsgänge Systemintegration und Anwendungsentwicklung an unserer Schule.
Sie sind bereit für eine spannende Herausforderung und können sich einen Direkteinstieg vorstellen? Dann melden Sie sich umgehend bei uns.
Beachten Sie den Bewerbungszeitraum: 02.03.26 bis 09.03.26
Bei fast schon frühlingshaftem Wetter öffnete unsere Heinrich-Wieland-Schule am Samstag, den 7. Februar 2026, ihre Türen zum diesjährigen Info-Tag – und durfte sich über ein großes Interesse freuen. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie weitere Bildungsinteressierte nutzten die Gelegenheit, unsere Schule kennenzulernen und sich einen lebendigen Eindruck von den vielfältigen Bildungsangeboten zu verschaffen.
Schon beim Ankommen war spürbar: In unserem Schulhaus war einiges geboten. In entspannter Atmosphäre konnten unsere Gäste das weitläufige Schulgebäude erkunden, das in den vergangenen Jahren umfassend saniert und modernisiert wurde. Helle Räume, zeitgemäße Ausstattung und moderne technische Labore vermittelten eindrucksvoll, wie Lernen an unserer zukunftsorientierten Schule heute aussieht.
Persönlicher Austausch und Beratung im Mittelpunkt
Ein zentraler Bestandteil unseres Info-Tags war der persönliche Austausch. Unsere Lehrkräfte nahmen sich viel Zeit für Gespräche, beantworteten Fragen zu Bildungswegen, Abschlüssen und Perspektiven und unterstützten ganz konkret bei Themen wie Anmeldung, Bewerbung oder der BewO-Registrierung. Ergänzt wurde dies durch zahlreiche Infostände zu den einzelnen Schularten an unserer Schule:
So konnten sich die Besucherinnen und Besucher gezielt informieren und gemeinsam mit uns den passenden Bildungsweg finden – vom Abitur über die Fachhochschulreife bis hin zur beruflichen Ausbildung oder zum Technikerabschluss.
Technik erleben, Experimente bestaunen
Ein besonderes Highlight des Tages war die spektakuläre Physikshow, bei der unser Fachbereich Physik mit eindrucksvollen und unterhaltsamen Experimenten für Staunen sorgte. Auch in unseren Fachräumen, Werkstätten und Laboren war viel los: Viele unserer Schülerinnen und Schüler arbeiteten an aktuellen Projekten, erklärten ihre Arbeiten und gaben authentische Einblicke in ihren Schulalltag. So wurde Lernen bei uns ganz konkret erlebbar.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Verschiedene Essensstände luden zum Verweilen ein – besonders beliebt war der Barista-Stand, an dem frisch zubereiteter Espresso und Cappuccino angeboten wurden.
Ein erfolgreicher Tag – und der Blick nach vorne
Unser Info-Tag 2026 war insgesamt ein voller Erfolg: gut besucht, lebendig und geprägt von vielen interessanten Gesprächen. Besonders gefreut hat uns die große Resonanz von Eltern und interessierten Schülerinnen und Schülern, die sich ein Bild von unserer Schule machen wollten.
Wir hoffen nun, dass viele der Besucherinnen und Besucher den Info-Tag als Inspiration nutzen und sich in den kommenden Wochen – bis zu den jeweiligen Anmeldefristen – für einen Bildungsweg an der Heinrich-Wieland-Schule entscheiden. Für weiterführende Fragen stehen unsere Abteilungsleitungen sowie das Sekretariat selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns auf viele neue Gesichter – und darauf, gemeinsam mit unseren Schülerinnen und Schülern Zukunft zu gestalten.
Am 19. Dezember 2025 fand an der Heinrich-Wieland-Schule der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien statt. Mit der Advents-Agora wurde das Jahr 2025 in einer besonderen Atmosphäre beendet. In der Pausenhalle entstand – ganz im Sinne der ursprünglichen Bedeutung der „Agora“ als Marktplatz – ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemütlichen Beisammenseins.
Organisiert wurde die Advents-Agora von der Fachschaft Ethik/Religion. Zahlreiche Klassen beteiligten sich mit selbst gestalteten Ständen, an denen verschiedenste weihnachtliche Leckereien verkauft wurden. So erinnerte die Pausenhalle zeitweise an einen kleinen Weihnachtsmarkt und bot Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften einen schönen Rahmen für einen gemeinsamen Jahresabschluss.
Ein besonderer Höhepunkt waren die Live-Auftritte zweier Bands, die für eine ausgelassene Stimmung sorgten. Die musikalischen Beiträge wurden in Kooperation mit dem Kupferdächle organisiert. Die Koordination zwischen Kupferdächle und Heinrich-Wieland-Schule übernahm Thomas Gebhardt.
Die Band „Help the Grandma“ begeisterte mit einer charismatischen Frontfrau und einem abwechslungsreichen Programm aus Rock- und Pop-Covern. Zu hören waren unter anderem bekannte Titel wie „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd, „Hold the Line“ von Toto und „Living on a Prayer“ von Bon Jovi. Die Band sorgte für eine sehr gute Stimmung und begeisterte viele Schülerinnen und Schüler. Die zweite Band, „The Wasn’t Mes“, präsentierte eher unbekannte Titel aus dem Bereich Hard Rock und Heavy Metal.
Zum Abschluss richtete die Schulleiterin Loralie Kuntner einige Worte an die Schulgemeinschaft. Sie dankte beiden Bands sowie allen an der Organisation Beteiligten und wünschte allen Schülerinnen und Schülern, dem Kollegium sowie allen am Schulleben Beteiligten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Tage im Kreis von Familie und Freunden sowie einen guten Start ins Jahr 2026.
Die Heinrich-Wieland-Schule wünscht allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, den Ausbildungsbetrieben sowie allen Kolleginnen und Kollegen ein frohes und erholsames Weihnachtsfest, schöne Feiertage im Kreis der Familie und Freunden sowie einen guten Start ins Jahr 2026.