Dein nächster Karriereschritt: Techniker für Automatisierungstechnik/Mechatronik

Du hast deine Ausbildung in der Tasche und schon erste Berufserfahrung gesammelt – aber du willst mehr? Mehr Verantwortung, mehr Wissen, bessere Perspektiven? Dann ist die Weiterbildung zum Techniker für Automatisierungstechnik/Mechatronik an der Heinrich-Wieland-Schule (HWS) in Pforzheim genau das Richtige für dich.

Die zweijährige Vollzeitausbildung richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Elektronik, Informationstechnik und Metalltechnik. Sie baut auf deiner Ausbildung und Berufserfahrung auf und bereitet dich gezielt auf Aufgaben im mittleren betrieblichen Funktionsbereich vor – also genau dort, wo Technik, Organisation und Verantwortung zusammenkommen. Dabei lernst du nicht nur fachlich dazu, sondern entwickelst auch die Fähigkeit, komplexe Probleme zu analysieren und Lösungen strukturiert umzusetzen.

Ein Beispiel aus der Praxis ist Daniel. Er ist 31 Jahre alt und hat ursprünglich eine Ausbildung als Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme gemacht. Seine Motivation für die Weiterbildung beschreibt er so:
„In meinem Berufsleben habe ich gemerkt, dass man oft an den Schnittstellen von Mechanik und Elektrotechnik arbeitet. Genau deshalb fand ich die Weiterbildung mit dem Schwerpunkt Mechatronik besonders spannend.“

Und warum die HWS? Ganz klar: „Die HWS ist eine der wenigen Schulen im Umkreis, die das in Vollzeit und ohne Schulgebühren anbietet.“ Ein wichtiger Punkt – denn seit dem Schuljahr 2023/24 ist der Besuch der Fachschule kostenfrei.

Der Unterricht beginnt zunächst mit den Grundlagen – und das ist auch notwendig. „Zu Beginn ist es schon eher theoretisch, weil erstmal die Basics sitzen müssen“, sagt Daniel. Darauf baut alles Weitere auf: Inhalte wie Automatisierungstechnik, Mechatronik, Informationstechnik und technische Kommunikation greifen ineinander und werden Schritt für Schritt vertieft. Ergänzt wird das Ganze durch betriebswirtschaftliche Inhalte und Kommunikationskompetenzen – Fähigkeiten, die im späteren Berufsleben eine wichtige Rolle spielen.

Auch die Ausstattung der Schule bietet eine starke Grundlage für praxisnahes Lernen. Zur Verfügung stehen unter anderem moderne Metallwerkstätten, CAD-Arbeitsplätze, CNC-Fräsmaschinen sowie Elektroniklabore. Zusätzlich ist eine Industrie-4.0-Produktionsanlage vorhanden, die Einblicke in moderne Fertigungsprozesse ermöglicht.

Im Unterricht wird viel Wert auf anwendungsbezogenes Arbeiten gelegt. So wird beispielsweise mit Siemens-SPS-Systemen gearbeitet, die in der Industrie weit verbreitet sind. In den Elektrolaboren werden Messungen durchgeführt, um elektrotechnische Grundlagen praktisch nachzuvollziehen und zu vertiefen, und es werden auch eigene SPS-Systeme aufgebaut. Darüber hinaus spielt Programmierung eine wichtige Rolle – unter anderem auch mit Python, was zusätzliche Perspektiven eröffnet.

Aber nicht nur die technischen Inhalte zählen: Im Fach „Betriebliche Kommunikation“ arbeitest du auch an Präsentationen und lernst, deine Ergebnisse klar und verständlich darzustellen. Das hilft dir besonders im Hinblick auf die Technikerarbeit – also deine Abschlussarbeit –, die du im Laufe der Weiterbildung erstellst und präsentierst.

Wie sieht der Alltag aus? Der Vollzeitunterricht sorgt für eine klare Struktur, ähnlich wie ein normaler Arbeitstag. „Das lässt sich gut mit dem Privatleben vereinbaren“, sagt Daniel, „aber man muss schon einplanen, dass man auch nachmittags oder abends nochmal lernt.“

Klar ist: Die Weiterbildung fordert Einsatz. „Ich dachte am Anfang, das wird gut machbar – aber der Aufwand ist schon höher, als ich erwartet habe“, erzählt Daniel. Gerade in intensiven Phasen ist Durchhaltevermögen gefragt. Gleichzeitig hebt er hervor: „Durch die Unterstützung in der Klasse und die praxisnahen Inhalte ist es auf jeden Fall machbar.“

Am Ende steht ein Abschluss mit echten Perspektiven: Du wirst „Staatlich geprüfter Techniker / Staatlich geprüfte Technikerin“ und erhältst zusätzlich die Fachhochschulreife sowie den Titel „Bachelor Professional“. Damit eröffnen sich dir viele Möglichkeiten – im Beruf, in der Weiterbildung oder auch im Studium.

Auch die finanzielle Seite ist für viele ein wichtiger Punkt. Neben eigenen Rücklagen gibt es mit dem Aufstiegs-BAföG eine attraktive Möglichkeit der Förderung, die dich während der Weiterbildung finanziell unterstützt und den Schritt in die Vollzeitqualifikation deutlich erleichtert.

Und noch ein wichtiger Hinweis aus der Praxis: „Kümmert euch rechtzeitig um eine Technikerstelle!“ – denn diese ist ein zentraler Bestandteil der Ausbildung.

Sein Fazit fällt eindeutig aus: „Ich würde die Weiterbildung allen empfehlen, die sich weiterentwickeln wollen, neue Herausforderungen suchen und ihr Wissen breiter aufstellen möchten.“

Wenn du also bereit bist, den nächsten Schritt zu gehen, dein Wissen zu erweitern und dir neue berufliche Möglichkeiten zu eröffnen, dann ist die Fachschule für Technik an der Heinrich-Wieland-Schule Pforzheim eine starke Wahl.


Mehr Informationen: